Berechnungen
Die Berechnung des Derbholzvolumens, des Ernteverlustes und der Dendromasse (Biomasse) erfolgt mit dem Programm-Modul BDAT V. 3.0 der FVA Baden-Württemberg. Für die flexible Volumenkalkulation werden Schaftkurvengleichungen (Kublin und Scharnagl 1988) zusammen mit Rindenabzugswerten und Informationen über praxisübliche Sortiervarianten benutzt. Aufgrund der Formenvielfalt des Baumschaftes wurden anhand von Daten der BWI 1, 2 und 3 mittlere Formquotienten q 0.3 abgeleitet. Die Benutzung von BDAT Version 3.0 ist frei.
Die Bestimmung aller nicht gemessenen Baumhöhen erfolgt mit den Einheitshöhenkurven nach SLOBODA et al. (1993), welche baumartengruppenspezifische Parameter k0 und k1 aufweisen. Die Bäume (Nr.) ohne Höhenmesswert HBAUM werden unter Warnung aufgelistet.
Für Derbholz und Verjüngung werden baumartenspezifisch normierte Standflächen STFL ermittelt, da auf deren Basis später für den Betrieb Baumartenflächen und Baumartenanteile berechnet werden. Normierung bedeutet, überschießende Flächen (über die zu bedeckende Bodenfläche von 10.000 m²) bei der Bildung von Standflächensummen zu vermeiden bzw. auch die Lücken zwischen den Kronen aufzuteilen. Dabei erfolgt eine Trennung des Vorgehens für Ober- und Unterstand bzw. Verjüngung.
Alle farbig unterlegten Felder ergeben sich aus Berechnungen. Für jeden Derbholzbaum werden die Angaben je Hektar für Stammzahl (PKF = NHA), Grundfläche (GHA), Volumen (VHA), Erntevolumen (VEHA), Biomasse (Bio) ausgewiesen. Für das Totholz wird das Volumen (VHATH) und für die Verjüngung wird die Stammzahl der zwei Höhenkassen (NHAVJ1, NHAVJ2) bereitgestellt. Durch Summation über alle Bäume hinweg ergeben sich die Werte für den Probepunkt, die in den Kopfdaten (Grid 1.0) ausgewiesen werden.
